On how to implement non-monotone incentive contracts

Beschreibung

Ziel des beantragten Projekts ist die experimentelle Analyse der Anreizwirkungen nichtmonotoner Verträge zur leistungsabhängigen Vergütung. In der theoretischen Analyse werden häufig nichtmonotone Verträge als optimale Lösung sog. vertragstheoretischer Probleme hergeleitet. In der Praxis sind diese jedoch eher selten anzutreffen.

Konkret basiert das Projekt auf theoretischen Vorarbeiten von Lukas (2007; Managerial and Decision Economics) und ersten experimentellen Ergebnissen von Lukas (2007; ZfB) sowie Brosig/Lukas/Riechmann (2009; TWI Research Paper Series). Die theoretische Vorarbeit besteht aus einem Modell, das im Kontext betrieblicher Qualifizierung die optimale Vertragsgestaltung analysiert. Hierbei können in Abhängigkeit von Parametern des Modells nichtmonotone Entlohnungsstrukturen entstehen, d.h. der an einem bestimmten Leistungsmaß gemessen erfolgreichste Mitarbeiter erhält nicht die höchste Entlohnung. In den ersten experimentellen Tests (Lukas (2007; ZfB); Brosig et al. (2009)) wurde überprüft, inwiefern von der vorschlagenden Partei („Arbeitgeber“) nichtmonotone Verträge monotonen Anreizschemata vorgezogen werden und welche Anreizwirkungen beide Vertragsarten auf die andere Vertragspartei („Arbeitnehmer“) haben. Die Studie zeigt, dass sich die theoretische Prognose nur mit Einschränkungen in den Daten widerspiegelt.

Im Rahmen des Projekts werden verschiedene Anordnungen untersucht, bei denen Informationsmengen, die Möglichkeit für die Probanden zu lernen sowie die Auszahlungshöhen variieren.

 

Institutionen
  • FB Wirtschaftswissenschaften
Mittelgeber
NameKennzifferBeschreibungLaufzeit
Deutsche Forschungsgemeinschaft610/09keine Angabe
Weitere Informationen
Laufzeit: 01.07.2009 – 30.06.2010