Defect II - Sampling Errors and Nonsampling Errors in komplexen Bevölkerungsstichproben der Bundesrepublik Deutschland

Beschreibung

Das Ziel der vorangegangenen DEFECT-Studie war die getrennte Schätzung von Interviewer-, Design- und Methodeneffekten für die in der empirischen Sozialforschung üblichen komplexen Stichproben. Bedeutsam sind diese Effekte durch die daraus resultierenden Unterschätzungen der Standardfehler. Hierdurch werden sowohl Konfidenzintervalle als auch Signifikanztests verfälscht. Untersucht wurden diese Effekte anhand von fünf bundesweit durchgeführten Surveys zum Thema ?Kriminalitätsfurcht?. Parallel wurde dabei auch ein Rational-Choice-Modell zur Vorhersage von Kriminalitätsfurcht getestet. Die Ziele des beabsichtigten neuen Projektes bestehen neben der weitergehenden Auswertung der erhobenen Daten in der Klärung der Wiederholungsstabilität der abhängigen Variablen und der Aufklärung theoretischer bzw. empirischer Anomalien durch eine qualitative Zusatzbefragung. Hierzu soll durch eine quantitative Wiederholungsbefragung einer Stichprobe von CATI-Befragten die Wiederholungsstabilität der verwendeten Indikatoren für ?Kriminalitätsfurcht? untersucht werden. Weiterhin sollen durch eine qualitative Wiederholungsbefragung die Ursachen für die Abweichung von Angaben der Befragten zur Kriminalitätsfurcht zu denen durch das Rational-Choice-Modell vorhergesagten Werten untersucht werden.

Institutionen
  • FB Politik- und Verwaltungswissenschaft
Mittelgeber
NameKennzifferBeschreibungLaufzeit
Deutsche Forschungsgemeinschaft564/02keine Angabe
Weitere Informationen
Laufzeit: 01.04.2002 – 31.03.2004