Wissenschaftliche Integrität im Kontext von Integration und Wettbewerb

Beschreibung

Im Rahmen dieses Projektes werden die Werthaltungen von Wissenschaftlern im Kontext ihrer sich wandelnden arbeitsweltlichen und regulativen Umwelt untersucht. Wissenschaft als kulturelle Praxis verstehend, stützt sich die Analyse von normativen wie auch governance-bezogenen Aspekten wissenschaftlichen Arbeitens auf konzeptionelle Ansätze aus der Wissenschaftsforschung (STS).

Mit seiner umfassenden empirischen Agenda ergänzt das Projekt vorhandene punktuelle Fallstudien zu Wertewandel und Umgang mit ethischen Fragen durch eine vergleichende Betrachtung unterschiedlicher subkultureller Einheiten im Wissenschaftssystem: Fachkulturen (verschiedene natur- und sozialwissenschaftliche Disziplinen), nationale und lokale Kulturen (D, UK USA / je 2 anonyme Universitäten), generationenspezifische Kulturen, aber auch wissenschaftliche Alltagspraxis versus Regulierungspraxis. Die Analyse wird von drei zentralen Fragestellungen geleitet:

  1. Wie stabil sind die betrachteten Wissenschaftskulturen als normative Referenzsysteme an ihren Grenzen sowie im Zeitverlauf?
  2. Wie werden normative Orientierungen im Zusammenspiel von Individualität und Kultur (re)produziert?
  3. Wie kann demnach ein „ideales“ wissenschaftliches Ethos sinnvoll vermittelt werden?
Institutionen
  • FB Politik- und Verwaltungswissenschaft
  • Exzellenzcluster
Mittelgeber
Name Kennziffer Beschreibung Laufzeit
Deutsche Forschungsgemeinschaft743/08keine Angabe
Weitere Informationen
Laufzeit: 01.01.2009 – 28.02.2014