Türkisch-deutsche und deutsche Kinder mit und ohne Spezifische Sprachentwicklungsstörung (SSES): Eine neurophysiologische Studie

Beschreibung

pStudien haben bislang gezeigt, dass die MMN, eine Komponente des auditiven ereigniskorrelierten Potentials, Unterschiede in der auditiven Verarbeitung zwischen Kindern mit einer Spezifischen Sprachentwicklungsstörung (SSES) und normal entwickelten Kindern sowie Unterschiede im Phoneminventar zwischen Muttersprachlern und Nicht-Muttersprachlern detektieren kann. 6-8% aller Kinder haben eine SSES, daher muss angenommen werden, dass auch 6-8% aller mehrsprachigen Kinder davon betroffen sind. In Deutschland bilden die türkisch-deutschen Kinder eine der größten Gruppe mehrsprachiger Kinder. Ziel der Studie ist daher, Mehrsprachigkeit und SSES bei türkisch-deutschen Kindern auf der neurophysiologischen Ebene anhand von sprachlichen und nicht-sprachlichen Stimuli zu untersuchen.

Institutionen
  • FB Linguistik
Mittelgeber
Name Finanzierungstyp Kategorie Kennziffer
Exzellenzinitiative Drittmittel Forschungsförderprogramm 587/09
Weitere Informationen
Laufzeit: 01.06.2009 – 31.05.2014