Studie 7: Sprachbildender Geschichtsunterricht mit theaterpädagogischen Methoden

Beschreibung

Schulen sehen sich heute mit einem hohen Maß an sprachlicher Heterogenität konfrontiert. Den Lehrkräften wie auch den für die Lehrerausbildung Verantwortlichen stellt sich die Frage, wie ein Fachunterricht unter diesen Bedingungen zu gestalten ist. Das Aus- und Fortbildungskonzept „Theater Geschichte Sprache“ beschreitet einen innovativen Weg, der zwischen forschungsnaher Lehre und schulischer Praxis Durchlässigkeit schafft. Durch die Nutzung dramapädagogischer Methoden sollen sowohl die sprachlichen also auch die historischen Kompetenzen der Lernenden gefördert werden. Lehramtsstudierende und Lehrkräfte bereiten gemeinsam zwei Doppelstunden mit dramapädagogischen Methoden vor und führen diese im Unterricht der beteiligten Lehrkraft durch. Die Erfahrungen werden nicht nur im Seminar diskutiert, sondern auch bei wissenschaftlichen Veranstaltungen (z.B. New Topics Lehrerbildung) vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus wird gemeinsam mit den Seminarteilnehmern und Teilnehmerinnen ein Praxisleitfaden zum Einsatz dramapädagogischer Methoden im Geschichtsunterricht veröffentlicht werden. Die Aus- und Fortbildung fand im Wintersemester 2017/18 erstmals statt und wird im Wintersemester 2018/19 erneut durchgeführt werden (Flyer).

Kooperation: Doreen Bryant (Tübingen), Nadine Saxinger (Amsterdam)

Institutionen
  • Empirische Bildungsforschung
Mittelgeber
NameKennzifferBeschreibungLaufzeit
Land Baden-WürttembergBW-Stiftungkeine Angabe
Weitere Informationen
Laufzeit: 01.05.2017 – 30.04.2019